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Landschaftspflegerischer Begleitplan mit Umweltverträglichkeitsstudie B 297
Umgehung Lorch

Allgemeine Informationen

Die Planungsgeschichte des Verlegung der B 297 zur AS B29 Lorch/Ost reicht bis in die achtziger Jahre zurück, als im Zuge des Baus der B 29 das Vorhaben bereits in den Grundzügen entworfen worden war. Auch existierte ein Planungsansatz, der den Anschluss der B 297 an die B 29 westlich von Lorch bei den Reichenhöfen vorsah. Außerdem wurde im Jahre 1982 im Bereich der bestehenden Überführung der B 297 über die B 29 (Göppinger Straße/Steintobel) die Möglichkeit eines direkten Anschlusses der B 297 an die B 29 untersucht. Diese Möglichkeit wurde später als Variante 0 plus in die Variantendiskussion einbezogen.

Die jetzige Verkehrsführung musste fast zwangsläufig zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen im innerörtlichen Bereich von Lorch führen, welches nicht nur durch Binnen-, Ziel- und Quellverkehr hervorgerufen wird. Die Verbindung durch die Innenstadt wird auch als Abkürzung zwischen der Anschlussstelle der B 29 und der B 297 in Richtung Göppingen von auswärtigem Verkehr, besonders auch vom Schwerlastverkehr genutzt.

Des weiteren dient diese innerörtliche Verbindung als Zubringer zu den jeweiligen Gewerbegebieten östlich und westlich von Lorch (Übersichtsplan 1). In der stark von Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrzeugen frequentierten Innenstadt von Lorch führt diese hohe Verkehrslast häufig zu unfallträchtigen Situationen sowie zu einer erhöhten Lärm- und Abgasbelastung für die Bevölkerung.

Die direkte Anbindung der B 297 an die B 29 wurde als verkehrstechnisch sinnvolle Lösung in sechs Varianten 1991 bis 94 durch das Regierungspräsidium Stuttgart untersucht. Nach Abwägung und Beurteilung aller verkehrstechnischen und ökonomischen Aspekte sowie unter Berücksichtigung der Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart empfohlen, von den 6 untersuchten Varianten die Variante 6 weiterzuverfolgen. Aus der Variante 6 wurden die Alternativen Variante 6 a, 6 b und 6 c sowie weitere Untervarianten weiterentwickelt. Aus diesen wurde schließlich in einem weiteren Schritt die jetzige Planfeststellungstrasse entworfen. Bereich.

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